Erklärung zu GenAI
Richtlinie zur Verwendung von Generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI)
Diese Richtlinie legt die Leitlinien für den verantwortungsvollen und ethischen Einsatz von Generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) und KI-unterstützten Technologien bei der Vorbereitung von Manuskripten fest, die zur Veröffentlichung in den Zeitschriften von Goodwood Publishing eingereicht werden. Das Hauptziel ist es, die Integrität des wissenschaftlichen Archivs zu wahren, Transparenz sicherzustellen und Verantwortung im Forschungs- und Veröffentlichungsprozess zu gewährleisten.
Verwendung von Generativer KI durch Autoren und Verantwortung
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KI kann kein Autor sein: KI-Tools und -Technologien wie Generative KI (z. B. Large Language Models) werden nicht als Autoren betrachtet, da sie nicht die Anforderungen für intellektuelle Beiträge, Verantwortung oder Haftung erfüllen. Daher können KI-Tools nicht als Autoren auf einem Manuskript aufgeführt werden.
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Volle Verantwortung der Autoren: Autoren sind allein verantwortlich für die Genauigkeit, Integrität, Originalität und ethische Fundierung ihres Manuskripts. Dies schließt alle Inhalte ein, die unter Verwendung von KI generiert, bearbeitet oder verbessert wurden. Autoren müssen die sachliche Richtigkeit von KI-generierten Inhalten, einschließlich Aussagen, Zitaten, Daten oder Abbildungen, überprüfen.
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Menschliche Aufsicht erforderlich: KI-Tools müssen unter direkter menschlicher Aufsicht verwendet werden. Autoren müssen das von der KI generierte Material kritisch überprüfen und bearbeiten, um sicherzustellen, dass es den wissenschaftlichen Standards und ethischen Richtlinien entspricht.
Verwendung von Generativer KI durch Herausgeber und Gutachter
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Vertraulichkeit: Zum Schutz der Vertraulichkeit eingereichter Manuskripte und des geistigen Eigentums der Autoren dürfen Herausgeber und Gutachter keine generative KI oder KI-unterstützte Technologien (einschließlich, aber nicht beschränkt auf ChatGPT oder ähnliche Dienste) während des Peer-Review- und Manuskriptevaluierungsprozesses verwenden.
Transparenz und Offenlegung der Nutzung von KI
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Pflicht zur Offenlegung: Autoren müssen die Verwendung von KI oder KI-unterstützten Tools bei der Manuskriptvorbereitung offenlegen. Diese Offenlegung muss klar, spezifisch und transparent sein.
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Was offengelegt werden muss:
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Der Name/die Namen des verwendeten KI-Tools (z. B. ChatGPT, GPT-4, Grammarly, Midjourney).
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Der Zweck der Verwendung des KI-Tools (z. B. Sprachverfeinerung, Grammatikprüfung, Datenanalyse, Bildgenerierung).
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Der Umfang der KI-Nutzung, der beschreibt, wie das Tool zum Manuskript beigetragen hat.
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Wo offengelegt werden muss:
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Danksagungssektion (für allgemeine Schreibunterstützung).
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Methodensektion (wenn KI für spezifische Aufgaben wie Datenanalyse oder Kodierung verwendet wurde).
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„Erklärung zur Nutzung von KI“-Sektion (entweder vor dem Abschnitt der Referenzen oder in einer Fußnote auf der Titelseite).
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Beispiel für eine Offenlegungserklärung:
„Teile dieses Manuskripts wurden mit [KI-Tool Name, z. B. ChatGPT-4] erstellt/bearbeitet/verbessert. Die Autoren haben dieses Tool für [spezifischen Zweck, z. B. Verbesserung der Grammatik und Klarheit] verwendet. Alle KI-generierten Inhalte wurden gründlich überprüft, bearbeitet und validiert von den Autoren.“
Erlaubte KI-Verwendungen (mit Offenlegung)
KI-Tools dürfen auf folgende Weise verwendet werden, vorausgesetzt, dass eine vollständige Offenlegung erfolgt:
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Sprach- und Grammatikverfeinerung: KI kann helfen, die Lesbarkeit, Rechtschreibung, Grammatik und Satzstruktur zu verbessern.
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Entwurfshilfe: KI kann bei der Erstellung von Entwürfen nicht-forschungsrelevanter Abschnitte (z. B. Einleitung oder Diskussion) helfen, die von den Autoren gründlich überprüft und überarbeitet werden müssen.
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Brainstorming und Ideenfindung: KI kann bei der Konzeptualisierung von Ideen oder der Gliederung des Manuskripts helfen.
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Datenanalyse und Visualisierungshilfe: KI-Tools können bei der Datenverarbeitung oder der Erstellung von Abbildungen/Tabellen helfen, jedoch müssen die Methoden und Validierungsschritte in der Methodensektion beschrieben werden.
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Literaturzusammenfassung: KI kann bestehende Literatur zusammenfassen, aber die Autoren müssen die Genauigkeit der Zusammenfassung und die ordnungsgemäße Zitation der Originalquellen sicherstellen.
Verbotene KI-Verwendungen
KI und KI-unterstützte Tools sind für folgende Zwecke strikt verboten:
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Generierung fiktiver Inhalte: KI sollte niemals verwendet werden, um falsche Daten, erfundene Forschungsergebnisse oder nicht existierende Referenzen/Zitate zu erstellen.
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Plagiat: KI-generierte Inhalte müssen ordnungsgemäß zugeordnet werden, wenn sie aus bestehenden Quellen oder geistigem Eigentum entnommen wurden. Sie dürfen nicht ohne korrekte Zitation verwendet werden.
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Ersetzung menschlicher intellektueller Beiträge: KI kann die wesentliche intellektuelle Arbeit der Forschung nicht leisten, wie z. B. das Formulieren von Hypothesen, das Entwerfen von Experimenten, das Interpretieren von Ergebnissen oder das Ziehen von originellen Schlussfolgerungen.
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Verletzung der Vertraulichkeit: Gutachter und Herausgeber dürfen keine KI-Tools verwenden, um vertrauliche Manuskriptinhalte zu verarbeiten (z. B. indem Manuskripte auf öffentlich zugängliche KI-Modelle hochgeladen werden), da dies die Vertraulichkeit und den Peer-Review-Prozess gefährden kann.
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Falschdarstellung der Forschung: KI sollte nicht verwendet werden, um absichtlich die Leser über Forschungsmethoden, Ergebnisse oder Schlussfolgerungen in die Irre zu führen.
Folgen bei Missbrauch von KI
Die Nichteinhaltung dieser Richtlinie bezüglich der ethischen Nutzung von KI und KI-unterstützten Technologien wird als schwerwiegender Verstoß gegen die Publikationsethik betrachtet. Verstöße können folgende Konsequenzen nach sich ziehen:
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Ablehnung des eingereichten Manuskripts.
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Rücknahme des veröffentlichten Artikels.
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Ausschluss der Autoren von zukünftigen Einreichungen in der Zeitschrift.
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Benachrichtigung der Institutionen der Autoren und relevanter Ethikkomitees.
Ethische Compliance
Goodwood Publishing hält sich an international anerkannte Standards für Publikationsethik und Transparenz, einschließlich der Prinzipien des Committee on Publication Ethics (COPE). Jeglicher Missbrauch oder die Nicht-Offenlegung von Generativer KI kann als Verstoß gegen die Publikationsethik behandelt und gemäß den ethischen Verfahren der Zeitschrift gehandhabt werden.
Periodische Überprüfung und Aktualisierung der Richtlinie
Diese Richtlinie wird regelmäßig überprüft und aktualisiert, um den Fortschritten in der KI-Technologie und den sich entwickelnden ethischen Richtlinien im wissenschaftlichen Verlagswesen Rechnung zu tragen. Autoren und Mitwirkende werden ermutigt, sich über Aktualisierungen dieser Richtlinie auf dem Laufenden zu halten, um sicherzustellen, dass sie den neuesten Standards und besten Praktiken in der Nutzung von KI in der Forschung und akademischen Veröffentlichung entsprechen.